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Augen lasern

Fehlsichtigkeiten wie Kurz-, Stab- oder Weitsichtigkeit werden in der Regel durch eine Brille oder Kontaktlinsen korrigiert. Das ist normalerweise kein Problem und viele Menschen sind davon betroffen, ob in Winterthur, Bern, Basel, Kloten oder Zug, genauso wie in Wohlen, Schlieren, Regensdorf, Olten und in Solothurn. Überall in Aargau, Wettingen, Dietikon, Buchs und Lenzburg trifft man auf Menschen mit Brillen, sie sind ein alltägliches Bild auch in Baden, Spreitenbach, Zürich, Altstetten, Aarau oder Brugg. Und dennoch gibt es auch Situationen, in denen eine Sehhilfe absolut stört. So ist eine Brille zum Beispiel störend bei vielen Sportarten oder wenn jemand einen Helm tragen muss. Dann gibt es zwar die Alternative der Kontaktlinsen, aber ihre Handhabung ist etwas komplizierter und empfindliche Augen vertragen sie häufig nicht. Die Unverträglichkeit kann viele Ursachen haben, die entweder an der Linse oder am Patienten liegen können. Dabei können zum Beispiel Design, Material, Anpassung der Linse an das Auge sowie die Hygiene oder die Inhaltsstoffe der Reinigungsflüssigkeit eine Rolle spielen. Eine Unverträglichkeit seitens des Patienten kann in der Beschaffenheit des Tränenfilms, allergischen Reaktionen, Sehgewohnheiten (häufiges oder seltenes Blinzeln), Tragegewohnheiten oder der Einnahme von Medikamenten liegen. Aber auch externe Faktoren wie Klimaanlagen, Raumfeuchtigkeit, Wind, Staub oder andere spielen oft eine entscheidende Rolle.

Nicht immer möglich

Auch für diese Fälle kann der Augenarzt Abhilfe verschaffen, viele Menschen lassen sich die Augen lasern, um Fehlsichtigkeiten zu korrigieren, wobei die Augenheilkunde hierbei ständig grosse Fortschritte macht. Das ist jedoch nicht in allen Fällen möglich. Voraussetzung für das Lasern ist, dass die unscharfe Sicht in einem Brechungsfehler des Auges begründet liegt, dass also ein sogenannter refraktiver Fehler vorliegt. Das ist bei die Kurzsichtigkeit, Weitsichtigkeit sowie bei Hornhautverkrümmungen der Fall. Eine weitere Voraussetzung für diese Art der Korrektur sind gesunde Augen. Es dürfen also zum Beispiel keine Hornhautentzündung oder sonstige Erkrankungen der Augen vorliegen. Weitere Ausschlusskriterien können auch eine akute Augenkrankheit oder Augenentzündung (zum Beispiel Bindehautentzündung) oder trockene Augen sein, weil der Eingriff die Hornhaut schwächt. Auch bei Krankheiten, welche Wundheilungsstörungen und Entzündungsreaktionen zur Folge haben, raten Experten vom Lasern der Augen ab. Auch wenn die Augenlaserbehandlung nur eine minimal-invasive, ambulante Behandlung ist, ist aber dennoch eine gute gesundheitliche Verfassung eine weitere Voraussetzung. So dürfen zum Beispiel keine Überempfindlichkeiten gegenüber der verwendeten medizinischen Materialien oder Medikamente vorliegen.

Eine weitere Voraussetzung für das Lasern ist neben der allgemeinen Gesundheit und jener der Augen, dass die Hornhaut eine gewisse Stärke hat und nicht zu weich ist, was infolge eines angeborenen Defekts der Fall sein kann. Bei den meisten Menschen ist jedoch das Verfahren möglich, dabei ist die am häufigsten verwendete und umfassend erforschte Behandlungsmethode LASIK. Doch auch bei einer dünnen Hornhaut ist eine Augenlaserkorrektur inzwischen möglich, da die Methoden weiterentwickelt wurden.

Wie funktioniert das?

Bei LASEK oder anderen Verfahren wird durch hochenergetische Lichtimpulse ein Teil der Hornhaut abgetragen, um deren Form und Krümmung so zu verändern, dass die Brechkraft korrigiert und die Fehlsichtigkeit beseitigt wird. Bei LASIK hingegen wird diese unterhalb einer dünnen Lamelle (sog. „Flap”) modelliert. Gegenüber anderen Verfahren der refraktiven Chirurgie, bei welchen das Gewebe direkt auf der Hornhautoberfläche abgetragen wird, hat das LASIK-Verfahren den Vorteil, dass der Eingriff für die Patienten nach der Behandlung in den meisten Fällen schmerzfrei ist. Aber nicht nur Fehlsichtigkeiten, sondern auch Grauer Star und Grüner Star werden inzwischen mit speziellen Lasermethoden behandelt. Das Schielen hingegen kann durch Lasern nicht behoben werden.

Die hohe Präzision des Lasers sorgt für eine gezielte Anpassung der Brechkraft des Auges und die meisten Patienten sind mit dem Ergebnis hoch zufrieden, da ihnen auf diese Weise scharfes Sehen völlig ohne Sehhilfe wieder möglich ist. Darüber hinaus ist ein weiterer Vorteil des Eingriffs die Verbesserung von Sehschärfe und Kontrast, weil Abbildungsfehler, die durch Korrekturgläser von Brillen oder Kontaktlinsen entstehen, nicht mehr vorkommen.