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Augen

Überall, ob in Baden, Zürich, Aarau, Altstetten, Spreitenbach, Brugg, Aargau oder Wettingen sind die Menschen im hohen Umfang auf ihre Augen angewiesen. Das menschliche Auge ist ein hochentwickeltes Sinnesorgan mit einer sehr hohen Lichtempfindlichkeit und dient der Wahrnehmung von Lichtreizen, wodurch es das Sehen ermöglicht. Deren Aufnahme geschieht mit Hilfe von Fotorezeptoren, lichtempfindlichen Nervenzellen, deren Erregungszustand durch das Licht verändert wird. Sie erzeugen Impulse, welche über die Sehnervenbahnen zum Sehzentrum des Gehirns gesendet werden. Dort werden sie schliesslich zu einem Bild verarbeitet.

Das Sehen ist ausserordentlich wichtig für die Orientierung des Menschen in seiner Umgebung, da macht es keinen Unterschied, ob er in Dietikon, Buchs, Lenzburg, Schlieren, Regensdorf, Wohlen oder in Solothurn wohnt. Die Augen nehmen unterschiedliche Farben sowie Helligkeitswerte wahr und können mithilfe der flexiblen Augenlinse auch auf unterschiedlichen Entfernungen scharf sehen, wobei aber all diese Eigenschaften durch Störungen, also Krankheiten beeinträchtigt sein können. Menschen, die schielen, gibt es überall, in Olten, Bern, Basel, Winterthur, Kloten, Zug und allen anderen Städten und Orten in der Schweiz. Da das Auge eines der empfindlichsten Organe des Menschen ist, können bereits geringfügige Einwirkungen grosse Schäden an ihm verursachen. Daher ist der Augenarzt unverzichtbar, wenn dieses Organ beeinträchtigt ist. Häufig spielen dabei eine Augenentzündung wie zum Beispiel die Bindehautentzündung  oder Trockene Augen eine Rolle, welche wesentlich harmloser sind als Erkrankungen wie Grauer Star oder Grüner Star. In der Behandlung all dieser Krankheiten ist die Augenheilkunde heute sehr weit fortgeschritten.

Wie eine Kamera

Das Auge ähnelt von seiner Funktionsweise einer Kamera. Einfallendes Licht wird von einem aus Hornhaut und Linse bestehenden System so abgebildet, dass in der lichtempfindlichen Netzhaut ein scharfes Bild entsteht. Hornhaut und Linse entsprechen also dem Objektiv und die Netzhaut übernimmt die Funktion des Bildsensors, der ganz entsprechend dem Vorbild des menschlichen Auges die dort auftreffenden Lichtstrahlen in elektrische Reize umwandelt und diese an den Prozessor weiterleitet, wo sie verarbeitet werden. Die Pupille ist mit der Blende im Objektiv der Kamera vergleichbar, denn sie regelt die Menge des einfallenden Lichts durch die Veränderung ihrer Weite.

Die innere Augenhaut oder Netzhaut (Retina) enthält sämtliche Lichtsinneszellen, die für das Sehen verantwortlich sind. Dabei sind die so genannten Zapfen für das Farbsehen verantwortlich, während die Stäbchen vor allem dem Erkennen von Abstufungen zwischen Schwarz und Weiss dienen. Die Makula ist die Stelle der Netzhaut, an der die Lichtstrahlen gebündelt werden. Sie wird auch als „Gelber Fleck“ bezeichnet und bildet nur einen sehr kleinen Teil der Netzhaut, nämlich nur etwa 2%. Sie ist jedoch die Grundlage für unsere Lesefähigkeit. Die restlichen etwa 98% der Netzhaut bezeichnet man als das so genannte Gesichtsfeld. Dieses ist für die Wahrnehmung von Bewegung und Gegenständen in der mittleren und äusseren Peripherie unseres Sehbereiches zuständig und kann durch bestimmte Augenkrankheiten eingeschränkt werden.

Nah und Fern

Von Natur aus werden Bilder in der Ferne und in der Nähe scharf auf der Netzhaut abgebildet, dafür ist das Auge eingerichtet. Es muss dazu wie eine Kamera die Brennweite seiner Linse verändern, was man als Akkommodation bezeichnet. Beim Sehen in der Nähe krümmt sich die Linse stärker, so werden die einfallenden Lichtstrahlen stärker gebrochen und beim Blick auf weit entfernte Gegenstände flacht sich die Linse ab, so dass die Lichtstrahlen immer exakt auf der Netzhaut gebündelt werden. Diese Funktion kann durch Kurz- oder Weitsichtigkeit beeinträchtigt werden, so dass entweder eine Korrektur mittels einer Brille oder durch Kontaktlinsen erforderlich ist oder auch das Augen Lasern Erfolg zeigt.

Der Mensch kann Dinge in einem grossen Radius wahrnehmen, ohne ständig den Kopf drehen zu müssen. Das liegt daran, dass es sich bei dem Augapfel (Bulbus Oculi), der das von aussen sichtbare Auge repräsentiert, um einen kugelförmigen Körper handelt, der sich innerhalb bestimmter Grenzen in alle Richtungen drehen kann, wobei seine Position innerhalb der Augenhöhle stets die gleiche bleibt.